Kinder aus Tschernobyl

Ortsgruppe Husby

 
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      • Kinder aus Tschernobyl verbringen wiederum .... ... unvergessliche Ferien in Husby


        Sonne, viel frische Luft, Sport und Bewegung, ein bisschen Abenteuer, Handwerklichkeiten, Ausflüge und viel Gelegenheit zum Spielen und zur Geselligkeit untereinander und mit den Gastfamilien. Das ist das Fazit von 3 ½ Wochen Ferien in Husby, an das sich neun weißrussische Kinder sicher noch lange erinnern werden.

        Möglich gemacht wurde das ganze von Kirsten Biegemann und weiteren sechs Gastfamilien aus Husby, Hodderup, Ausacker und Langballig, die die Kinder und ihre Betreuerin, Frau Tatjana Schadewskaja, liebevoll beherbergten.

        Zwar liegt die Katastrophe von Tschernobyl schon fast 25 Jahre zurück, doch werden die Folgen im Umkreis noch lange spürbar sein. Allein durch die belasteten Böden werden noch Generationen der dort lebenden Menschen über die tägliche Nahrungsaufnahme mit der erhöhten Radioaktivität konfrontiert.

        Umso schöner ist, den sieben Mädchen (im Alter von 9 bis 15 Jahren) und zwei Jungen (11 und 12 Jahre) unbeschwerte Ferientage in guter Luft ermöglicht zu haben. Hinzu kommt, dass sich das Leben der meisten weißrussischen Familien (bis 6 Personen) auf einheitlichen ca. 35 qm Wohnraum abspielt und in den Städten wie Minsk und Gomel auch Schwimmbäder relativ unbekannt sind bzw. unerschwinglich für den Normalbürger.

        Daher ist es für die Gasteltern immer wieder schön zu sehen, wie sich die Kinder schon an etwas mehr Platz, einem Garten und den regelmäßigen Besuchen am Strand oder im Schwimmbad freuen !

        Dazu noch das tolle, oben skizzierte Programm, möglich gemacht von vielen Sponsoren und ehrenamtliche HelferInnen. Ein herzliches Dankeschön geht vor allem an die ev. Frauenhilfe, Thomas Weise, die Landfrauen Husby, die Freiwillige Feuerwehr Husby, Markerup und Husbyholz, Bianca und Helge, Martina, Katharina, Maria und Ilse, Wolfgang, Marianne Worm, Martina und Felina Marten, Günter Nielsen, die Deutsche Bahn und das Freibad in Satrup.

        Vielleicht haben Sie Interesse, im nächsten Jahr ebenfalls ein Kind aufzunehmen ? Voraussichtlich im Oktober findet ein Infoabend statt, an dem Sie sich unverbindlich informieren können. Oder einfach einmal mit den aktuellen Gasteltern sprechen ?

        Elke und Hinrich Rudolfsen 2010
        Bilduntertitel : das Foto zeigt die Husbyer Gasteltern 2010 (die Familien Nissen, Meyer, Biegemann, Rampf, Jungjohann und Rudolfsen) mit ihren weißrussischen Gastkindern